Über mich

Stefanie BaumannIch …

  • … bin 1975 geboren. Aber im Dezember. Also bin ich eigentlich immer fast ein Jahr jünger, wenn man nachrechnet 🙂
  • … habe einen ganz tollen Mann, der mich bei allen meinen Schreibprojekten immer wahnsinnig unterstützt. Und bei allen anderen Verrücktheiten ebenso.

Wir …

  • … haben vier wundervolle Kinder. Sie sind 2004, 2006, 2008 und 2010 geboren. Also im Zweijahrestakt. Die Mamis und Papis unter euch können sich vorstellen, dass bei uns seitdem viel los ist. Ich liebe es! Jeden Tag sehe ich meine Kinder und freue mich, dass sie bei uns sind und dass die Bude voller Leben ist.
  • … haben auch noch einen Hund. Der ist ganz arg geduldig und erträgt allerlei Liebkosungen.
  • … leben in der Nähe von Karlsruhe auf dem Land.

Stefanie Baumann mit Hund

Oft werde ich gefragt, wie ich denn zum Schreiben gekommen bin.

Das ist gar nicht so einfach in einem Satz zu beantworten.

Also hol dir bitte einen Kaffee und lehne dich zurück …

Wie die meisten passionierten Schriftsteller habe ich schon in der Grundschule meine Deutschlehrer mit ausufernden Aufsätzen beglückt und durfte für die Schülerzeitung schreiben. Mit elf begann ich meinen ersten Roman, an dem ich meine ganze Schulzeit lang herumfeilte. Und ganz viele angefangene und nie beendete Geschichten aus dieser Zeit liegen in der Schublade 🙂

In meiner Studienzeit verfasste ich zwei ziemlich autobiografisch geprägte Romane. Ich glaube, viele Schriftsteller bringen sich in ihren ersten Geschichten selbst ziemlich ein. Für mich sind sie inzwischen viel zu persönlich. Die bleiben mal schön auf der Festplatte liegen.

Ihr seht schon, Schreiben war für mich lange Zeit nur ein geliebtes Hobby. Schade eigentlich, dass ich nicht früher die Kurve gekriegt habe.

Ernsthaft mit dem Schreiben habe ich erst nach einer schweren Erkrankung begonnen. So im Nachhinein bin ich dieser Krankheit extrem dankbar, denn sie hat mich veranlasst, mein Leben komplett umzukrempeln. Sie hat mir geholfen, die Frage zu beantworten, was eigentlich wichtig ist im Leben.

Damals war ich als Lektorin und Verantwortliche für alle Arten von Texten in einem kleinen Fachbuchverlag angestellt und hatte dadurch einen winzigen Einblick in die Buchwelt. Und obwohl ich somit wusste, dass die Aussichten für Autoren, vor allem für Belletristikautoren, alles andere als rosig waren, kündigte ich meinen Job und begann, meine Bücher, die ich ja vorher nur hobbymäßig geschrieben hatte, ernsthaft für eine Veröffentlichung aufzuarbeiten. Allerdings behielt ich noch meinen Minijob, denn vom Schreiben alleine kommt für eine so große und gefräßige Familie nicht genug Futter herein. Meinem Mann kann ich diese Bürde schließlich nicht alleine aufladen. Denn was zum Anziehen brauchen die meisten auch noch (der Hund nicht).

Aber jetzt habe ich das perfekte Gleichgewicht zwischen Brotjob und Traumjob!

Ich fühle mich unglaublich beflügelt in meinem neuen Leben. Neue Bücher entstanden und entstehen noch immer!

Warum schreibe ich?

Ich war eins von den Kindern, die innerhalb von einem Tag einen dicken Schinken ausgelesen hatte. Eigentlich traf man mich fast immer nur lesend an. Wenn die Bibliothek über die Ferien geschlossen hatte, holte ich mir einen ganzen Korb voll Bücher als Vorrat. Eintauchen in eine fremde Welt, mit den geliebten Figuren mitzufiebern – gibt es etwas Schöneres?
Und was liegt dann näher, als selbst die Geschichten aufzuschreiben! Dann gehen sie endlich so aus, wie ich es gerne hätte!
Diese Möglichkeit, Geschichten nach meinem eigenen Gusto zu gestalten, ist so fantastisch!
Und es gibt so viel zu schreiben … tolle, aufregende Kinder- und Jugendabenteuer (sind wir nicht alle noch ein bisschen Kind?) … oder romantische Frauengeschichten (erinnerst du dich an deine erste Liebe … hach …) … oder … manchmal würde ich gerne was Historisches schreiben, denn historische Romane lese ich auch gerne. Und gute Thriller. Manchmal auch Krimis, aber an so etwas habe ich mich noch nicht herangetraut. Der Tag müsste 248 Stunden haben, um alles zu verwirklichen, was ich gerne machen würde.

Das möchte ich dir unbedingt sagen (Hut ab, wenn du diesen langen Text bis hier her gelesen hast.)

Du kannst alles schaffen – wenn du nur willst. Kann ich nicht, gibt es nicht (das sage ich immer meinen Kindern). Das Leben ist wundervoll. Wenn du einen Traum hast, dann packe ihn an. Warte nicht auf morgen, denn den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht.