Tagebuch

Tagebuch meines neuen Romans „Verflucht“

Tagebuch eines Romans Teil 1 Von Namen und anderen SchwierigkeitenVon Namen und anderen Schwierigkeiten

Ich plane einen neuen Roman.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Die Idee spukt mir seit einiger Zeit im Kopf herum, und da ich meinen Kindern versprochen habe, dass das nächste Buch wieder für sie ist, setze ich mich jetzt dran.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Es soll um die 16jährige Mia gehen (–> ja, man merkt, meine Kinder sind älter geworden), die mit ihrer Mutter in ein Dorf zieht, über das ein Fluch liegt. Mia wird diesen Fluch natürlich aufheben.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Soweit die ersten Gedanken.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Wie gehe ich jetzt vor? ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Viel weiß ich noch nicht. Es sollen vier verfeindete Familien im Dorf leben. Die brauchen natürlich alle Namen … ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Ohne die Namen zu wissen, kann ich mir die Personen nicht vorstellen und schon gar nicht über sie schreiben. Die Namen sind so wichtig, dass ich auch nicht irgendeinen nehmen kann. Am besten haben sie eine Bedeutung. Mia z.B. hat unter anderem die Bedeutung „Die Widerspenstige“ und so soll sie auch sein. Unangepasst, kratzbürstig. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Also erstelle ich erst einmal Stammbäume. Irre. Zum Glück gibt es Namensgeneratoren. Ich habe jetzt sage und schreibe 72 Leute erfunden. Natürlich werden die nicht alle eine tragende Rolle spielen, aber trotzdem muss ich wissen, dass es sie gibt.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Die Nachnamen der vier verfeindeten Familien haben mir großes Kopfzerbrechen bereitet. Und ich stoße auf weitere Widrigkeiten. Wie werden die Namen vererbt? Nimmt die Frau den Namen des Mannes, oder umgekehrt? Wie kennzeichne ich eindeutig und für den Leser rasch verständlich, wer zu welcher Familie gehört? Alles Fragen, die sich nach und nach auftun.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Auch die Ortsnamen sind von größter Wichtigkeit. Hierfür suche ich mir Bilder aus dem Netz und durchforsche alte Ortsnamen.

Das WArum herausfindenDas „Warum“ herausfinden

Ich bin noch ganz am Anfang beim Planen meines neuen Romans. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Nachdem ich nun nach dem Aufstellen der Stammbäume weiß, welche Hauptpersonen mitspielen, gibt es immer noch Berge von ungelösten Fragen.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Warum kommt die Geschichte überhaupt ins Rollen?⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Für diesen Roman lege ich mir zwei Dateien an. Die eine heißt „Brainstorming“. In die schreibe ich alle rein, was mir in den Sinn kommt. Anhand von Warum-Fragen hangle ich mich kreuz und quer durch die Geschichte. Hier darf alles hineingeschrieben werden, was Plot, Schauplatz, Charaktere und Sonstiges betrifft.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Die zweite Datei nenne ich „Exposé“. Hier schreibe ich chronologisch und im Fließtext auf, was ich über die Geschichte schon weiß. Natürlich ist es kein richtiges Exposé, wie man es an Verlage schickt, aber es kann später gut als Vorlage dienen. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Basierend auf dieser Datei werde ich später eine Szenenliste erstellen.

Über die Welt nachdenken

Über die Welt nachdenken

Jetzt wird es Zeit, über die Welt nachzudenken, in der die Geschichte spielen soll. Ich möchte nicht, dass der Roman in der Gegenwart spielt. Zu viel Smartphone und Computer. Ich liebe die Nostalgie von vergangenen Zeiten – wäre also ein historisches Setting etwas für mich?⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Nein, das funktioniert nicht. Ich möchte ja, dass meine Protagonistin die Schule besucht – sie ist aber schon 16 Jahre, das haut nicht hin. Mädchen in diesem Alter besuchten früher nur in den höheren Schichten Mädchengymnasien. Das passt nicht zu einem Dorf. Außerdem brauche ich auch ein paar Jungs. Die historischen Gegebenheiten engen mich ein.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Also muss ich mir eine eigene Welt erschaffen. Seufz. Das bedeutet viel Arbeit …⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Notgedrungen siedle ich das Projekt im Fantasy-Bereich an. Weil der zentrale Konflikt ein Fluch sein soll, der über einem Dorf liegt, passt das auch gut. Dennoch möchte ich dieses Mal eher weniger Magie und fremdartige Wesen in meiner Geschichte. Ich überlege, ob ich sogar jegliche Magie weglasse. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Der Vorteil ist: In einer eigenen Welt bin ich frei. Ich kann an Bekanntes wie beispielsweise ein mittelalterliches Setting anknüpfen, kann aber auch andere Elemente einbringen oder etwas ganz Neues erfinden. Jetzt erwärme ich mich doch für eine neue Fantasy-Welt. Ab an die Arbeit.

Reden wir über FlücheReden wir über Flüche

Hm, vielleicht sollte ich mal einen Arbeitstitel überlegen? Es soll um die 16jährige Mia gehen, die einen Fluch, der über ihrem Heimatdorf liegt, brechen wird.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Je mehr ich mich in das Thema Flüche einlese, desto interessanter finde ich sie.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Es gibt:⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
BUCHFLÜCHE – hier entlädt sich der Zorn der Götter auf mögliche Diebe des Buches ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
FLUCHTAFELN – das sind beschriftete Tafeln, die eingerollt und mit Nägeln durchbohrt den verfluchten Personen schaden oder sie gar töten. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
SCHADENZAUBER – man bastelt eine Puppe, die stellvertretend für den zu Verfluchenden mit Nadeln durchbohrt wird. Oder man bedient sich einer Hexe, die ihr böses Auge auf den zu Verfluchenden richtet.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
FLUCHGLÄSER – Hier wird ein Abbild (Foto, aber das ist zu modern) oder eine Puppe oder aber Haare/ Fingernägel des zu Verfluchenden in ein Glas gelegt.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Auch der FLUCH DES PHARAO ist hochinteressant, denn hier wird das Grab eines hochrangigen Fürsten mit magischen Sprüchen verschlossen.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Für meine Geschichte sind besonders die Fluchtafeln oder die Fluchgläser interessant. Man kann sie mitnehmen und an einem gruseligen Ort verstecken. Meine Protagonistin soll sich richtig Mühe geben müssen, um sie aufzuspüren.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Einen Schadenzauber soll es auch geben. Ich denke, ein einziger Fluch reicht nicht aus, um die Geschichte richtig spannend zu machen. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Die genannten Flüche werden mir als Vorlage dienen. Es juckt mich in den Fingern, richtig böse Flüche zu erfinden!!

Eine Schule im Fantasy-LandEine Schule im Fantasy-Land

Was lernt man in einer Schule im Fantasy-Land? ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Darüber habe ich mir heute Gedanken gemacht. Weil das Leben in meinem Setting eher ländlich geprägt ist, macht es Sinn, entsprechende Schulfächer einzuführen. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Die Schule ist gegliedert in 4 Schuljahre – die sogenannten Fundamentkurse. Hier lernt man Lesen, Schreiben, Rechnen und alles über Religion, Welt usw. Also ähnlich unserer Grundschule. Das ist beabsichtigt. Die Leser sollen sich nicht in krampfhaft veränderte Schulsysteme einarbeiten müssen, sondern sich auf die Geschichte konzentrieren.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Danach folgen 6 Schuljahre Vertiefungskurse. Diese dienen schon der Berufsvorbereitung. Jeder Schüler darf so viel Kurse belegen, wie er möchte und verkraften kann. Auch nur einen, wenn er mag.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Meine Protagonistin Mia nimmt alle. Sie ist sehr intelligent. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Keiner wird zum Lernen gezwungen. Es gibt keine Noten, nur Prüfungen, die man besteht oder nicht. Aber man darf nur mit Abschlussprüfungen auf die weiterführenden Schulen in der Nachbarstadt. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Vertiefungskurse:⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
* Hauswirtschaft⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
* Werken mit Holz und Metall⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
* Buchhaltung ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
* Organisation von Haus und Hof⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
* Tiere – Nutztierhaltung ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
* Jagd ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
* Recht und Gesetze ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Habe ich ein wichtiges Fach vergessen? Mit was sollten sich Schülerinnen und Schüler in einer Fantasy-Schule noch beschäftigen müssen?

Die SzenenlisteDie Szenenliste

Ich habe mit dem Aufbau der Szenenliste begonnen, weil mir zu viele wichtige Szenen im Kopf herumschwirren, die ich nicht vergessen möchte. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Da ich gerne mit #scrivener plotte, schreibe ich alle Szenen im Korkwandmodus auf Karteikärtchen. Wild, ungeordnet und was mir in den Sinn kommt. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Da steht dann z.B.: „Beim Joggen um die Burg herum erwischt Mia Noah, wie er sich heimlich in den Stall schleichen will“. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Ich habe keine Ahnung, wann das geschehen soll, aber das Gute bei scrivener ist, dass man die Kärtchen umherschieben kann, wie man will. So kann ich alles festhalten, was irgendwann geschehen soll, und am Ende werde ich es in eine sinnvolle Reihenfolge sortieren. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Noch ist meine Szenenliste sehr lückenhaft. Aber nach und nach werde ich sie auffüllen. ⠀

Charakterentwicklung- der Feinschliff

Charakterentwicklung- der Feinschliff

Dass gut entwickelte Charaktere mindestens ebenso zum Erfolg eines Buches beitragen wie ein logischer, spannender Plot, dürfte kein Geheimnis sein.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Daher feile ich an den Charakteren immer wieder etwas herum. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
In diesem Roman spielen ziemlich viele Personen mit, sodass ich nicht nur Arbeit habe mit #Protagonistin Mia und der #Antagonistin (Name noch geheim), sondern auch mit den vielen Familienmitgliedern, die im Dorf leben und mehr oder weniger wichtige Rollen spielen.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Beispiel: Selbst Mias Großmutter Anna Luise, die wohl eher in wenigen Szenen dabei ist, braucht eine Motivation, ein Aussehen und Charaktereigenschaften, die sie unverwechselbar machen. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Dazu nutze ich gerne Fotos, die ich mir aus dem Internet zusammensuche. Plötzlich habe ich ein Bild vor Augen! Das hilft enorm, sich vorzustellen, wie eine Person ist und handelt. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Außerdem, ich gebe es zu, orientiere ich mich ziemlich oft an realen Personen. Oder an Figuren, die mich in einem Film beeindruckt haben. Selbstverständlich werden es die Betreffenden niemals merken, denn 1 zu1 kann man sie sowieso nicht wiedergeben und zum anderen verändere ich sie natürlich oder mische die Eigenschaften einer Person mit der von anderen. So bastle ich mir meine Figuren zurecht und habe auf diese Weise immer ein lebendiges Bild vor Augen.

Bin ich doch keine Plotterin? Bin ich doch keine Plotterin?

Wie ihr wisst, sitze ich gerade an einem neuen Roman. Es geht um die 16jährige Mia, die in ein von einem Fluch getroffenes Dorf kommt und allmählich merkt, dass sie ihn brechen muss.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Wer mich auf meinem Blog schreibscheune.de verfolgt, der weiß, dass ich eigentlich eine Verfechterin des Plottens bin. Und ja, ich hab es versucht. Ausführlich. Es gibt sogar einen Beitrag hier, wo ich für diesen Roman eine Szenenliste angelegt habe. Aber sie ist leider lückenhaft geblieben. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Ich weiß nicht, woran es liegt. Dieser Roman sperrt sich hartnäckig gegen alle Plotversuche. Ja, gibt es denn sowas? Meinen letzten #Roman, den ich im #NaNo2020 geschrieben habe und der vollendet, aber noch unveröffentlicht ist, war komplett durchgeplottet, mit #Szenenliste und allem Drum und Dran. Ich bin also nicht unerfahren, was das angeht.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Aber dieses Mal? Totale #Denkblockade. Es hat mich wahnsinnig gemacht.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Die Lösung für mich war, dass ich eben doch einfach angefangen habe zu schreiben. Einige Eckpunkte habe ich ja. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Und siehe da, ich komme gut voran. Meine Arbeitsweise hat sich dahin geändert, dass ich immer einige Szenen vorausplotte, sodass ich beim Schreiben nicht im Regen stehe.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Ehrlich gesagt: Diese Arbeitsweise mag ich nicht so sehr. Ich weiß nicht, was auf mich zukommt. Es hat sich schon ergeben, dass ich größere Dinge bei der Überarbeitung ändern muss. Klar, das kommt auch beim „richtigen“ Plotten vor, aber nicht in dem Ausmaß. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Aber: Sobald ich weiter nach vorne plotten möchte, ist die Denkblockade wieder da. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Erstaunlich. So etwas habe ich noch nie erlebt. Jedes Buch ist eben anders!⠀

Vorbereitung auf den NaNO 2021 - Nachplotten, Lücken füllen, neue Charaktere ....Vorbereitung auf den NaNo 2021 – Nachplotten, Lücken füllen, neue Charaktere ….

Panik!!!⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Ich möchte den #Schreibwahnsinn mit meinem aktuellen Roman mitmachen. Leider läuft dieser Roman bisher nicht so wie er sollte. Das gründliche Plotten vor dem Schreiben, wie ich es normalerweise liebe, funktionierte nicht. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Das #Drauflosschreiben, was ich daraufhin versucht habe, ging nur bis zu einem gewissen Punkt gut. War ja zu erwarten und ist zum #haareraufen. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Also nehme ich mir jetzt ein paar Tage Zeit und versuche, die Plotlöcher zu stopfen. Wieder sträubt sich der Roman. Die nächsten 2-3 Szenen gehen, dann absolute #Denkblockade!⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
So etwas habe ich noch nicht erlebt!⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Aber jetzt bleibe ich hartnäckig, sonst werde ich es im #Nano bereuen. Denn jeden Tag 1667 Wörter zu schreiben und nicht zu wissen, was, das ist purer Stress. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Durch dieses Nicht-Plotten musste ich schon einen Schauplatz von einer Burg in ein Dorf verlegen, noch dazu stelle ich fest, dass mir eine wichtige Person fehlt, die ich jetzt eben mal erfinden werde. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Es gibt allerdings nicht nur Katastrophen mit diesem Roman, sondern auch Lichtblicke. So habe ich jetzt immerhin schon fast 30000 Wörter vorgelegt und werde hoffentlich mit den 50000, die mir der Nano bringt. endlich mal ein Buch Anfang Dezember zu Ende bringen. Hoffe ich jedenfalls 🙂 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Der #November wird richtig aufregend und ich freue mich drauf! Wer macht noch alles beim #NaNoWriMo mit?

Zweifel ... Zweifel …

Wie so viele andere stecke ich mitten im #Nanowrimo2021 und hänge ein bisschen in den Seilen.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Das tägliche Arbeitspensum von 1667 Wörtern schaffe ich dieses Jahr erstaunlich gut. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Aber die Geschichte … gerade in diesem Moment bin ich überzeugt davon, den größten Mist des Jahrhunderts zu schreiben.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Ich weiß, das geht vielen so, und es ging mir bisher immer so im #Nano. Aber dieses Mal ist es wirklich, wirklich schlimm! ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Planlos, ungeplottet, keine tollen Wendungen, flache Charaktere, das Ende nur vage im Kopf … ich habe das Gefühl, nachher kann ich alles komplett löschen und lieber was Neues schreiben. Das hier ist nicht zu retten.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Das Einzige, was mich davon abhält, alles hinzuwerfen und mir auf der Couch einen schönen Abend zu machen, statt vorm Computer den Kopf völlig zu zerrauchen, ist, dass ich genau weiß, dass es mit etwas zeitlichem Abstand hinterher ganz anders aussieht.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Bisher habe ich es immer geschafft, aus meinen Nano-Geschichten einen einigermaßen brauchbaren Roman zu machen. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Böse Stimme im Kopf: „Aber dieser hier taugt wirklich nix!“⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Ruhe! Weiterschreiben! Das wollen wir erst einmal sehen!⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Tipp, tipp, tipp, …⠀

NaNoWriMo zu Ende, Buch fertig?

NaNoWriMo zu Ende, Buch fertig?

Mit dem heutigen letzten Tag des #nanowrimo2021 ist es Zeit für ein #Update zu meinem Projekt „Verflucht“.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Noch sind die letzten 1000 Wörter nicht geschrieben, die mir noch fehlen. Das werde ich heute Abend erledigen und dann meine 50000 in 30 Tagen erst einmal feiern.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Wieder einmal geschafft.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Wieder einmal ist das Buch aber doch noch nicht fertig.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Ich bin etwas verstimmt deswegen, aber was soll ich machen? Selber schuld, hätte ich halt besser geplant. Das gesamte Finale fehlt noch. Wenigstens ist das aber etwas, worauf ich mich freue. Das wird spannend und schreibt sich sicher leicht 🙂 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Trotzdem bin ich mit dem Schreibverlauf im November zufrieden. Ich habe das Gefühl, es fällt mir von Jahr zu Jahr leichter, den #Nano zu rocken. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Wie ist es euch ergangen? Habt ihr den #Nanowrimo geschafft?⠀⠀

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Update im Dezember

Update im Dezember

Meist falle ich nach dem #NanoWriMo in ein tiefes Loch, lasse das Manuskript erst einmal liegen und beschäftige mich mit Weihnachtsvorbereitungen. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Nicht so dieses Jahr.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
„Verflucht“ hat mich im Griff. Ich schreibe zwar langsamer, aber trotzdem stetig, ca. 600 Wörter am Tag. Das ist natürlich fast ein Drittel langsamer als im Nano, aber ich bewege mich trotzdem auf das Ende zu.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Meine Vorgehensweise bei diesem Roman ist eher ungewöhnlich für mich. Ich schreibe, dann plotte ich ein bisschen, dann schreibe ich wieder, dann etwas plotten usw. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Immerhin habe ich nach dem NaNo das Ende geplottet, aber jetzt, wo ich es schreibe, verändert es sich wieder … dieser Roman ist einfach nicht zu greifen. Aber ich rege mich nicht mehr auf. Ich nehme es, wie es kommt. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Das Finale rückt näher, die Spannung steigt auch bei mir. Wird die Geschichte halbwegs so enden, wie ich es geplant habe?

Tagebuch eines Romans 13In den letzten Zügen …⠀⠀⠀⠀⠀⠀

Ich habe die letzten Wochen einsam vor mich hingeschrieben und bin nun kurz vor dem Ende. Mittlerweile hat „Verflucht“ 112000 Wörter und kriegt vermutlich noch ein paar Tausend mehr. Wow, wieder mal echt lang geworden.
Allerdings heißt das noch nichts. Meist entwickelt sich die Geschichte beim Schreiben anders als geplant (—> besonders diese hier, grr), und ich schätze, dass ich besonders am Anfang viel kürzen muss.
Ich bin echt erschöpft. Das hat sich hingezogen und ich bin ja noch nicht fertig … trotzdem freue ich mich, ich glaube, aus dieser Geschichte kann man etwas Gutes machen. Der erste Testleser (11 Jahre alt) hat sich schon gemeldet.
Meine eigenen Kinder zählen nicht, die sind voreingenommen. 😁

Rohfassung beendet Rohfassung beendet

JAAAA! JAAAA! FERTIG!
Soeben habe ich den letzten Satz geschrieben. Das Hochgefühl ist groß, aber ….
… jetzt fängt die Arbeit eigentlich erst an.
Überarbeitung.
Eigentlich raten sämtliche Schreibratgeber, den fertigen Roman erst mal liegen zu lassen. Aber hm, ehrlich, den Anfang habe ich im September geschrieben. Ich hab ja quasi schon alles vergessen, das ist so lang her. Was spricht dagegen, schon mal den Anfang zu überarbeiten 🙂

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